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Chakren und Hormone
Dein Körper lügt nicht: Chakren als hormonelle Landkarte
Dein Körper weiß, wo es hakt
Im ersten Teil haben wir über Hormone gesprochen – über Stress, Schlaf, Zyklus und Sicherheit. Über Biochemie, Nervensystem und Rhythmus.
Doch vor allem sensible Frauen spüren: Da ist mehr.
Denn selbst wenn Ernährung, Schlaf und Alltag „passen“, bleiben Symptome manchmal bestehen.
Weil unser Körper in Kooperation mit der Seele auf einer tieferen Ebene reagiert.
Genau hier kommen die Chakren ins Spiel.
Chakren – keine Esoterik, sondern Körperzonen mit Bedeutung
Chakren werden oft als spirituelles Konzept abgetan. Dabei beschreiben sie etwas sehr Konkretes:
Zonen im Körper, in denen sich Nervensystem, Hormondrüsen, Emotionen und Wahrnehmung überschneiden.
Jedes Chakra ist mit
- bestimmten Organen
- einer Hormondrüse
- emotionalen Grundthemen
- und typischen Stressmustern
verbunden.
Die Chakren als hormonelle Landkarte
Im Folgenden findest du einen Überblick über die sieben Hauptchakren – und wie sie mit dem Hormonsystem zusammenhängen.

1. Wurzelchakra – Sicherheit & Überleben
Ort: Beckenboden, untere Wirbelsäule
Drüse: Nebennieren
Hormone: Cortisol, Adrenalin
Das Wurzelchakra ist zuständig für unser Grundgefühl von Sicherheit.
Ist es aktiviert durch Dauerstress, funktionieren wir im Überlebensmodus:
- innerer Druck
- Erschöpfung
- Schlafprobleme
- Zyklusstörungen
Reflexionsfrage:
Wo in meinem Leben halte ich permanent Spannung, obwohl keine echte Gefahr da ist?
2. Sakralchakra – Zyklus, Lust & Beziehung
Ort: Unterbauch
Drüse: Eierstöcke
Hormone: Östrogen, Progesteron
Das Sakralchakra steht für Fluss, Genuss und emotionale Nähe.
Viele hormonelle Zyklusthemen haben hier ihren Ursprung:
- PMS
- Schmerzen
- Libidoverlust
- emotionale Abflachung
Reflexionsfrage:
Wo habe ich mich vom Fühlen oder Genießen abgeschnitten?
3. Solarplexus – Selbstwert & Regulation
Ort: Oberbauch
Drüse: Bauchspeicheldrüse
Hormon: Insulin
Der Solarplexus ist unser Zentrum für Selbstregulation und Grenzen.
Blutzuckerschwankungen, Heißhunger oder Energietiefs zeigen oft:
- innere Überanpassung
- Schwierigkeiten, Nein zu sagen
- chronische Selbstkontrolle
Reflexionsfrage:
Wo halte ich mich zurück, um Konflikte zu vermeiden?
4. Herzchakra – Verbindung & Vertrauen
Ort: Brustraum
Drüse: Thymus
Hormon: Oxytocin
Das Herzchakra reguliert Nähe, Bindung und Mitgefühl.
Ist dieser Bereich geschützt oder verschlossen, fehlt oft das Gefühl von Getragen-Sein:
- emotionale Einsamkeit
- innere Härte
- Schwierigkeiten, Hilfe anzunehmen
Reflexionsfrage:
Wo halte ich mein Herz zurück, um mich zu schützen?
5. Halschakra – Ausdruck & Wahrheit
Ort: Hals
Drüse: Schilddrüse
Hormone: T3, T4
Die Schilddrüse reagiert sensibel darauf, wie wir uns ausdrücken.
Nicht jede Schilddrüsenproblematik ist emotional verursacht – aber jede hat eine energetische Ebene.
Zurückgehaltene Worte, angepasste Kommunikation und innere Selbstzensur wirken direkt auf diesen Bereich.
Reflexionsfrage:
Welche Wahrheit halte ich regelmäßig zurück?
6. Stirnchakra – Orientierung & innere Führung
Ort: Mitte der Stirn
Drüse: Hypophyse
Hormone: Steuerhormone (FSH, LH u. a.)
Die Hypophyse koordiniert das gesamte Hormonsystem.
Innere Verwirrung, Dauerdenken oder fehlende Ausrichtung können sich hier zeigen:
- hormonelle Unregelmäßigkeiten
- Gefühl von Kontrollverlust
Reflexionsfrage:
Wo traue ich meiner inneren Wahrnehmung nicht?
7. Kronenchakra – Rhythmus & Vertrauen
Ort: Scheitel
Drüse: Zirbeldrüse
Hormon: Melatonin
Dieses Chakra steht für Vertrauen und Loslassen.
Schlafprobleme entstehen oft, wenn der Körper nicht abschalten kann:
- Gedankenkreisen
- innere Wachsamkeit
- fehlendes Urvertrauen
Reflexionsfrage:
Wo halte ich innerlich fest, statt mich tragen zu lassen?
Chakren zeigen das Wo – nicht das Warum
Chakren helfen uns zu verstehen, wo im Körper sich Spannung, Mangel oder Überaktivierung zeigen.
Doch sie erklären noch nicht, warum genau wir dort immer wieder landen.
Dafür braucht es eine weitere Ebene und die kannst du durch die Reflexionsfragen tiefer ergründen.
Hinter jedem Chakra wirken innere Kräfte – archetypische Energien, die bestimmen, wie wir leben, fühlen und reagieren.
Im nächsten Beitrag tauchen wir tiefer:
Dein Körper reagiert auf innere Rollen

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